Nun haben beide Teams den Geschmack des Siegens gekostet - von nun an geht die Post ab. Die ZSC Lions haben sich für einen sehr guten Schlusseffort nicht belohnt und kurz vor dem Ende noch das bittere 3:4 kassiert, trotz Aufholjagd von 0:3 auf 3:3. Der Glaube in der Mannschaft war während den ganzen 60 Minuten immer präsent auf der Bank. Und obwohl sie dem Gegner das ein oder andere Geschenk verteilt haben, blieben sie dran und schafften fast noch die Sensation. «Jetzt erscht recht» hat Patrick Geering von seinen Jungs gefordert. Und vielleicht ist dieses zwischenzeitliche 3:3 ein starkes Signal an den HCD. Denn die wissen nun: den Zett darfst du nie abschreiben.
Heimstärke
Nun also dürfen sich die 12'000 Fans in Zürich-Altstetten auf den nächsten Leckerbissen freuen. Dass die Swiss Life Arena besonders in den Playoffs ein heisses Pflaster ist, durften die Davoser bereits bei Game 1 am eigenen Leibe erfahren. Rollt der ZSC-Express erstmal mit dem Limmatblock im Rücken, dann kann das eine schiere «Mission Impossible» werden. Natürlich muss das Trainerteam mit den Spielern noch die ein oder andere Schraube anziehen: weniger Fehlpässe, diszipliniert sein und vorne wieder eiskalt agieren. Gelingt es für Donnerstagabend die genannten Komponente aufs Eis zu bringen, könnte dem HCD das zwischenzeitliche Lachen bereits wieder vergehen.
Zürcher Inferno 2.0?

Im dritten Akt geht's auf Zürcher Eis weiter. Trotz Niederlage im zweiten Spiel, müssen sich die Lions keineswegs verstecken. Game 3 verspricht viel Zunder.
